Mediation

Mediation

Mediation ist ein Instrument, das in allen Lebensbereichen zur einvernehmlichen Konfliktlösung eingesetzt werden kann.

Eine Mediation ist vielfältig einsetzbar. Ob bei rechtlichen Problemen innerhalb einer Ehe oder Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass gemeinsam und außergerichtlich eine konstruktive Lösung erarbeitet wird. Dabei bin ich Ihnen als zertifizierte Mediatorin behilflich. Das Ziel ist es, eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind.

Rechtsanwältin Bauer Familienrecht, Arbeitsrecht, Mediation

Bei Konflikten in der Familie

In der heutigen Zeit kommt die Familie ungewollt oft zu kurz. Dies birgt ein hohes Konfliktpotenzial. Oft kann die Mediation ein erster Schritt zur Lösung von kleinen und großen Problemen sein. 

Rechtsanwältin Bauer Familienrecht, Arbeitsrecht, Mediation

Bei Ehe- und Paarproblemen

Nicht jede Ehe oder Partnerschaft muss in Folge von Problemen zerbrechen. Ein Gespräch mit einer Mediatorin kann oft für ein entspannteres und lösungsorientiertes Umfeld sorgen. Nutzen Sie die Mediation auch präventiv um eine Scheidung zu verhindern.

Rechtsanwältin Bauer Familienrecht, Arbeitsrecht, Mediation

Bei Trennungs- und Scheidungssituationen

Trennungen und Scheidungen müssen nicht immer im Streit auseinander gehen. Als ausgebildete Mediatorin biete ich Ihnen die Möglichkeit ihre Trennung oder Scheidung gemeinsam einvernehmlich zu erarbeiten.

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Generell bei Schwierigkeiten

Haben Sie Probleme auf der Arbeit oder mit Ihrem Nachbarn? Nicht nur bei Familienproblemen bringt die Mediation oftmals die besten Lösungen. Kontaktieren Sie mich und wir schauen ob die Mediation bei Ihrem Anliegen Anwendung finden kann.

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Die 5 Phasen der Mediation im Detail

  • Phase 1 - Eröffnung
  • Aufklärung der Medianden über den Ablauf der Mediation durch den Mediator und gemeinsame Verhandlung über Verhaltensregeln. Danach wird gemeinsam die Mediationsvereinbarung abgeschlossen.

    Unverzichtbare Regeln sind:

    Gegenseitig ausreden lassen – Keine Beleidigungen.

    Weitere Regeln können sein:

    aufmerksames Zuhören – Notizen erlauben – Interventionsrecht des Mediators.

    Der Mediator trägt die Verantwortung für den Ablauf und greift ein, wenn es erforderlich sein sollte. Wenn alle Beteiligten mit den vereinbarten Regeln und dem geplanten Ablauf einverstanden sind, kann der Mediationsvertrag unterzeichnet werden.

  • Phase 2 - Sichtweisen
  • Sammlung der Themen zum Konfliktfall von beiden Medianden. Diese werden vom Mediator auf einem Flipchart oder Whiteboard optisch dargestellt. Die Medianden tragen ihre Standpunkte nacheinander vor und haben so viel Zeit, wie erforderlich ist. Der Mediator achtet auf etwa gleiche Redezeitanteile. Er spiegelt, fasst zusammen, formuliert um und hinterfragt. Er stellt Verständnisfragen und versucht sicherzustellen, dass alle Themen benannt werden. Die Kommunikation zwischen den Medianden läuft über den Mediator.

  • Phase 3 - Hintergründe
  • “Was ist der Konflikt hinter dem Konflikt?

    Was sind die Interessen und Bedürfnisse der Medianden?”

    Jetzt geht die Sichtweise auf das, was sich unter der Oberfläche (Eisberg) befindet. Motive, Bedürfnisse und Gefühle werden hervorgebracht, Interessen und Wünsche herausgearbeitet. Der Mediator fragt nach, klärt erneut und stellt schrittweise die direkte Kommunikation zwischen den Medianden her. Kommt das Gespräch ins Stocken, kann der Mediator mit den Medianden Einzelgespräche führen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass beide Medianden damit einverstanden sind.

  • Phase 4 - Lösung
  • Gemeinsame Erarbeitung von Lösungsoptionen durch die Medianden. Der Grundstein dafür wird schon in Phase 3 gelegt. Einem Brainstorming ähnlich werden zunächst Vorschläge & Optionen gesammelt und diskutiert. Erst im nächsten Schritt wird bewertet, welche Lösungsvorschläge einigungs- und realisierungsfähig sind. Ein Konsens wird angestrebt.

  • Phase 5 - Einigung
  • Einigung und Abschlussvereinbarung. Das Ergebnis wird am Ende einer Mediation konkret schriftlich festgehalten. Die Konfliktparteien entscheiden selbst über den Inhalt. Zur Formulierung und Überprüfung der Texte kann ein weiterer Anwalt hinzugezogen werden. Diese werden allen einmal vorgelesen und im Anschluss von allen Beteiligten unterzeichnet.